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Katholische Altenheimseelsorge  > Umgang mit Demenzkranken

Die Menschen werden immer älter und zwar immer gesünder älter einerseits und andererseits nehmen die Demenzen dramatisch zu.“

Prof. Dr. Andreas Kruse, Heidelberg, auf dem Diakonietag in Ludwigsburg 2007

 

Dieses Zitat von Prof. Dr. Kruse umreisst mit kurzen Worten die Situation der alten und altwerdenden Menschen jetzt und in den nächsten Jahrzehnten. Die Wahrscheinlichkeit, im Alter an einer der Formen der Demenz zu erkranken, wächst in dem Maß als die medizinische Wissenschaft die anderen Erkrankungen - auch die altersbedingten - beherrschen kann. Mit anderen Worten: Menschen mit Demenzerkrankungen werden uns in Zukunft in der Seelsorge in immer größerer Zahl begegnen.

Seelsorge mit demenzkranken Menschen ist deshalb ein Schwerpunkt in der Altenheimseelsorge.

 

Das Thema betrifft

Angehörige,

Besuchsdienst- und Hospizmitarbeiter/innen,

Wort-Gottes-Leiter/innen,

Pflegende und

Seelsorger/innen.

Aufgrund der krankheitsbedingten Veränderungen eines demenzerkrankten Menschen ist ein Umdenken in der Begegnung und im seelsorglichen Handeln notwendig. Bewährte Rezepte und gewohnte Vorgehensweisen greifen hier nicht mehr.

Wie kann ich als Angehörige/r oder Ehrenamtliche/r mit einem Demenzkranken umgehen?

Wie kann der/die Seelsorger/in Kontakt finden zu einem solchen Kranken?

Was ist das Ziel einer solchen Seelsorge?

Wie sieht der religiös-kirchliche biografische Hintergrund der heute alten Menschen aus?

Wie kann man sinnvoll Gottesdienste feiern mit demenzkranken Bewohner/innen?

Diese und ähnliche Fragen können in den Fortbildungsangeboten zum Thema "Umgang und Seelsorge mit demenzerkrankten Menschen" gestellt und bearbeitet werden. Wenn Sie an einer Fortbildung Interesse haben, nehmen Sie bitte uns Kontakt auf.