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Ein Rucksack voll Erwartungen - der Katholikentag in Mannheim
Mehr als 60.000 Dauerteilnehmer und Tagesbesucher werden erwartet zum 98. Deutschen Katholikentag in Mannheim. Nach dem stimmungsvollen Auftakt stehen mehr als 1.200 Diskussionsrunden, Gottesdienste, Konzerte und weitere Veranstaltungen auf dem Programm - rund um das Thema "Einen neuen Aufbruch wagen". Die Erwartungen sind groß und vielfa?ltig - und passen wohl noch nicht mal in die riesigen Rucksa?cke, die das Stadtbild und das Logo des christlichen Großtreffens pra?gen. Wir haben Teilnehmer befragt und die Organisatoren wie ZdK-Pra?sident Alois Glu?ck und Erzbischof Robert Zollitsch, aber auch andere prominente Mitwirkende wie Kardinal Rainer Maria Woelki und Ministerpra?sident Winfried Kretschmann.
Kamera/Schnitt/Redaktion: Tobias Otto/Vanessa Biermann
Preisverleihung Marienweg
Seit zehn Jahren besteht der Fränkische Marienweg, ein Wander- und Radweg zu 50 Marienwallfahrtsorten und Gnadenstätten in Unterfranken. Anlässlich dieses runden Geburtstags hat sich der Verein der Freunde und Förderer des Fränkischen Marienwegs etwas Besonderes einfallen lassen: einen Jugendwettbewerb. Die Internetredaktion der Diözese Würzburg war bei der Preisverleihung am Mittwoch, 9. Mai, im Vinzentinum mit dabei.
Kamera/Schnitt/Redaktion: Tobias Otto/Vanessa Biermann
Papst Benedikt XVI. wird 85
Am 16. April wird Papst Benedikt XVI. 85 Jahre alt. Als Joseph Aloisius Ratzinger wird der Sohn eines
Polizisten am Karsamstag 1927 im bayrischen Marktl am Inn geboren. Schon früh beginnt seine steile
wissenschaftliche Karriere. Beim Konzil gilt er als einer der Hoffnungsträger für eine offenere,
reformfreudige Kirche, später attestieren ihm Kritiker eine Kehrtwende zum Konservativen. Am 19. April
2005 wird der damals schon 78-Jährige zum Papst gewählt. "Wir sind Papst" heißt es in seiner Heimat: Als
Benedikt XVI. ist er das erste deutsche Kirchenoberhaupt nach 482 Jahren. Auch als Papst bleibt er oft
sperrig und unbequem, bewegt er sich weiter zwischen großem Jubel und beißender Kritik. Ein aktuelles
Porträt des Geburtstagskinds als Audio-Slideshow.
Quelle: KNA
Bilanz der Papstreise nach Kuba und Mexiko
Trifft er ihn oder trifft er ihn nicht? Diese Frage beschäftigte viele Beobachter bis zum Schluss der
Papstreise nach Kuba und Mexiko. Und tatsächlich - zum Ende gab es tatsächlich die "herzliche und
intensive" Begegnung zwischen Benedikt XVI. und Revolutionsführer Fidel Castro. Unabhängig von diesem
persönlichen Treffen redete der Papst den Machthabern um Raul Castro deutlich ins Gewissen und
forderte Religionsfreiheit und mehr Menschenrechte in dem kommunistischen Land. Auch in Mexiko ging
das Kirchenoberhaupt mit klaren Worten auf die Probleme des Landes wie Drogen, Gewalt und Armut ein.
Bei seinem ersten Besuch in Lateinamerika kamen Hunderttausende zu den Messen mit Benedikt XVI.
Quelle: KNA
Zur aktuellen Fastenaktion 2012: Das Misereor-Hungertuch
An diesem Sonntag, 26. Februar, fällt der Startschuss für die bundesweite Misereor-Fastenaktion. Das
Leitwort lautet in diesem Jahr: "Menschenwürdig leben. Kindern Zukunft geben!". Damit will das katholische
Hilfswerk auf die katastrophalen Lebensbedingungen der Kinder und Jugendlichen in den Armenvierteln
der großstädtischen Ballungsgebiete hinweisen. Denn schon heute lebt jeder sechste Mensch auf der Welt
in einem Elendsviertel in den boomenden Metropolen Afrikas, Asiens oder Lateinamerikas. Ein zentraler
Bestandteil der Fastenaktion ist das Hungertuch. Es wird zum Beispiel von Gemeinden und Schulen
verwendet, um sich in der Fastenzeit, aber auch darüber hinaus, mit drängenden Themen der sozialen
Gerechtigkeit auseinander zu setzen. Für die Fastenaktionen 2011/2012 hat der togolesische Künstler
Sokey A. Edorh das Hungertuch gestaltet. Das Bild setzt sich aus Szenen zusammen, die verschiedene
Aspekte der Fastenaktion aufgreifen. Misereor-Hauptgeschäftsführer Josef Sayer erklärt ausgewählte
Szenen des Hungertuchs.
Quelle: KNA
Zentrale Aussendungsfeier der Sternsinger
Über 750 Mädchen und Jungen aus dem gesamten Bistum Würzburg haben am Mittwoch, 4. Januar, an der zentralen Aussendungsfeier der Sternsinger teilgenommen. ?So viele Könige hat der Kiliansplatz noch nie gesehen?, rief ihnen Bischof Dr. Friedhelm Hofmann zum Abschluss der Aussendungsfeier zu. Er dankte den Kindern und Jugendlichen für ihren Einsatz und erteilte ihnen den Segen. Weil sie bei Wind und Wetter von Haus zu Haus ziehen und um Spenden für Kinder in Not bitten, seien sie glaubwürdige Botschafter Gottes, betonte der Bischof. Die diesjährige 54. Sternsingeraktion steht unter dem Motto: ?Klopft an Türen, pocht auf Rechte? und hat als Beispielland Nicaragua.
Quelle: Internetredaktion/POW
Faszination Taize - Zehntausende kommen zum Europatreffen über Silvester nach Berlin
Rund 30.000 junge Christen aus ganz Europa sind in diesen Tagen in Berlin, um den Jahreswechsel mal
ganz anders zu begehen. Bis zum 1. Januar dauert das 34. große Europäische Jugendtreffen der
ökumenischen Gemeinschaft von Taize. In diesem Jahr lautet das Motto "Wege des Vertrauens". Auf dem
Programm stehen Gebete und Gesänge, aber auch Begegnungen mit Vertretern aus Religion und Politik.
In einem Grußwort ermunterte Papst Benedikt XVI. die Teilnehmer zu mehr Zuversicht. Es gelte, auf Basis
der christlichen Botschaft "Wege des Vertrauens auf der ganzen Welt zu öffnen".
Taize ist ein kleiner Ort im französischen Burgund und seit 1944 Sitz einer ökumenischen Bruderschaft,
gegründet von dem Protestanten Frere Roger Schutz. Ihr gehören rund 100 Brüder aus mehr als 25
Ländern an, die aus verschiedenen evangelischen und aus der katholischen Kirche stammen.
Internationale Jugendtreffen veranstaltet Taize seit 1978 jedes Jahr um Silvester in einer anderen
europäischen Großstadt.
Und jedes Jahr im Sommer kommen Zehntausende Jugendliche aus aller Welt nach Taize selbst, um dort
Glauben, Kirche und Spiritualität mal ganz anders zu erleben. Was die große Faszination von Taize
ausmacht, erklärt im KNA-Video Frere Alois. Der deutsche Katholik wurde 2005 Nachfolger von Frere
Roger, der beim Abendgebet in Taize von einer vermutlich psychisch kranken Frau getötet worden war. Quelle: KNA
Adveniat wird 50 - neue Aktion läuft bis Weihnachten
1961 war es, als die katholische Kirche in Deutschland ein eigenes Hilfswerk für Lateinamerika gründete:
ADVENIAT wurde als Name gewählt - aus der Vaterunser-Bitte "Dein Reich komme" ("Adveniat regnum
tuum"). Und "Dein Reich komme" heißt jetzt passenderweise auch das Motto der Jubiläums-Aktion, die
vom ersten Adventssonntag, 27. November, bis Weihnachten dauert. Das Besondere zum 50. Geburtstag:
Die aktuelle Advents- und Weihnachts-Hilfsaktion wurde direkt dort eröffnet, wo ADVENIAT hilft - bei den
Armen in Lateinamerika, genauer in einem der größten Elendsviertel von Sao Paulo in Brasilien. Quelle: KNA
Papst-Nachlese und wichtige Personalentscheidungen - Bilanz der Bischofsvollversammlung in Fulda
Wie geht es weiter nach dem Papstbesuch? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Herbstvollversammlung
der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda. Dabei ging es auch um die Zukunft des Dialogprozesses, um
die Ökumene und um strittige Fragen wie die nach dem Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen.
10 Jahre nach Beginn des Krieges in Afghanistan berichtete der Militärbischof von seinem Besuch bei den
deutschen Soldaten vor Ort. Und dann gab es auch noch wichtige Personalentscheidungen: unter anderem
wurden der Familien-, der Jugend- und der Caritas-Bischof neu gewählt, außerdem der stellvertretende
Vorsitzende der Bischofskonferenz. Eine Bilanz nach vier vollen Tagen in Fulda. Quelle: KNA
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