Medienarbeit als Beitrag zum Leben der KircheDie katholische Kirche in Deutschland genießt in der Gesellschaft eine hohe Wertschätzung, besonders wegen ihres sozialen und politischen Engagements. Weil die Vermittlung christlicher Wertvorstellungen in der Öffentlichkeit eine zunehmend größere Herausforderung darstellt, spielt die Medienarbeit der Kirche eine immer größere Rolle bei der öffentlichen Diskussion kirchlicher Positionen und entwickelt sich zu einem wesentlichen Teil des Lebens der Kirche in der Welt. Medienarbeit als Beitrag zur Verkündigung Über die Medien erreicht die Kirche Menschen, die Gottesdienst und Katechese nicht besuchen. Durch Berichte über das kirchliche Leben in seiner ganzen Bandbreite oder durch geistliche Betrachtungen in den Medien verkündet die Kirche die Frohe Botschaft. Medienarbeit als Beitrag zur Diakonie Über die Medien gibt die Kirche den Menschen eine Stimme, die an den Rand gedrängt sind. Missstände werden angesprochen, Benachteiligte aus der Anonymität geholt und Wege aus dem Schattendasein gezeigt. Die Medien der Kirche haben eine besondere Verantwortung als Anwalt der Schwachen. Medienarbeit als Beitrag zur Liturgie Über die Medien lädt die Kirche zur Feier der Geheimnisse ihres Glaubens ein. Menschen, die nicht vor Ort sein können, haben die Möglichkeit, an den Feiern teilzunehmen. Hintergrundberichte helfen, die Bedeutung der Feiern für das eigene Leben zu erschließen. Verkündigung, Diakonie und Liturgie gehören für die Medienarbeit - wie für die Kirche insgesamt - zusammen und fördern die kirchliche Gemeinschaft. Die Medienarbeit der Kirche fühlt sich den Grundhaltungen der Transparenz und Offenheit verpflichtet und sieht es - insbesondere in ihren eigenen Medien - als eine besondere Herausforderung an, die kirchliche Vielfalt in der Einheit darzustellen und die verschiedenen Ebenen des kirchlichen Lebens zu vernetzen. Links zu weiterführenden DokumentenAetatis Novae: Pastoralinstruktion zur sozialen Kommunikation zwanzig Jahre nach Communio et Progressio, veröffentlicht am 22. Februar 1992. Hrsg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz in „Arbeitshilfen 98“. Communio et Progressio (CeP): Pastoralinstruktion über die Instrumente der sozialen Kommunikation, veröffentlicht im Auftrag des II. Vatikanischen Konzils am 23. Mai 1972. Trier, Paulinus-Verlag, 2. Auflage 1991. Inter mirifica: II. Vatikanisches Konzil, Dekret über die sozialen Kommunikationsmittel.
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