Pressebericht zum Studientag 2003
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| Verleger Dr. Urs Breitenstein (links) vom Basler Schwabe-Verlag überreichte Herausgeber Augustinerpater Professor em. Dr. Cornelius Petrus Mayer den zweiten Band desAugustinus-Lexikons |
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Würzburg (POW) Den zweiten Band des Augustinus-Lexikons hat am Samstagabend, 5. Juli, Herausgeber Professor em. Dr. Cornelius Petrus Mayer aus der Hand des Verlegers Dr. Urs Breitenstein entgegengenommen. Die Vorstellung des zweiten Bandes des fünfbändig konzipierten wissenschaftlichen Werkes über das Schaffen des Kirchenvaters bildete den Abschluss eines Studientages im Toscana-Saal der Residenz. Auf Einladung des Instituts für Pädagogik der Universität Würzburg und des Zentrums für Augustinusforschung hatten sich Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen mit der Bedeutung des heiligen Augustinus für die Gegenwart auseinandergesetzt. 70 Autoren aus zehn Ländern haben nach Angaben des Redaktors Dr. Andreas E.J. Grote am zweiten Band mitgewirkt. Er enthält Artikel zu 170 Lemmata, je nach Autor auf Deutsch, Englisch oder Französisch verfasst. Die Länge der einzelnen Artikel schwanke zwischen einer halben Spalte und 163 Spalten für das Lemma „Epistulae“. Wie auch beim vorigen Band sei größte Sorgfalt aufgewendet worden und jede einzelne Quellenangabe überprüft worden. „Wen Gott strafen will, den lässt er ein Lexikon machen“, lobte Verleger Dr. Urs Breitenstein augenzwinkernd die Leistung der Redaktion des Augustinus-Lexikons. Sechs ausgewiesene Fachleute näherten sich Augustinus zuvor beim Studientag von
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| Dr. Margarita Schweizer, Vizedirektorin der Katholischen Universität Córdoba (Mitte), gratulierte Dr. Dr. h.c. Adolf Bauer (rechts) zur Ehrendoktorwürde. Links Professor em. Dr. Cornelius Petrus Mayer vom Würzburger Zentrum für Augustinusforschung (ZAF). |
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verschiedenen Blickwinkeln. Cornelius Petrus Mayer, Leiter des Zentrums für Augustinus-Forschung, untersuchte, ob die „Confessiones“ eine Autobiographie oder eine Werbeschrift für das Christentums sind. Walter Schweidler (Universität Bochum) betrachtete die politische Philosophie Augustins, Christof Müller (Universität Würzburg) das Geschichtsdenken des Heiligen angesichts von Moderne und Postmoderne. Winfried Böhm (Universität Würzburg) sprach „über den Hochmut, sich Lehrer und Erzieher eines anderen nennen zu wollen. Frank Hentschel (FU Berlin) schaute darauf, wie Augustin in „De musica“ von der ästhetischen Erfahrung zur Gotteserkenntnis kommt. Die Rezeption von Augustinus in der Theologie und Pädagogik Lateinamerikas stand im Mittelpunkt des Referats von Margarita Schweizer von der Katholischen Universität Córdoba (Argentinien). Eröffnet wurde die Veranstaltung von Bürgermeister Dr. Adolf Bauer, Stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der Augustinus-Forschung, und Professor Dr. Winfried Böhm, Geschäftsführender Vorsitzender des Instituts für Pädagogik. mh (POW)
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