Grußwort der Diözese Würzburg zur Feier des 80. Geburtstages von Prof. P. Dr. Cornelius Petrus Mayer
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© Karl-Franz Hoffmann  |
| Domkapitular und Offizial Dr. Stefan Rambacher spricht als Vertreter der Diözese Würzburg. |
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Hochverehrter Jubilar, lieber P. Cornelius, Exzellenz, verehrter Herr Erzbischof, sehr geehrter Herr Staatsminister, verehrte Festgäste!Es ist mir eine große Ehre und Freude, Ihnen, verehrter Herr Professor, die Glück- und Segenswünsche unseres Bischofs, S. E. Dr. Friedhelm Hofmann, zur Vollendung Ihres 80. Lebensjahres und sein Grußwort auch zum 30-jährigen Bestehen der Gesellschaft zur Förderung der Augustinusforschung in dieser hohen Festversammlung übermitteln zu dürfen. Grußwort von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann:Hochverehrter Herr Professor, lieber P. Cornelius Petrus Mayer, persönlich konnte ich Ihnen meine herzlichen Glück- und Segenswünsche zu Ihrem 80. Geburtstag bereits aussprechen. Gerne will ich dies aber noch einmal heute vor dieser großen Festversammlung durch meinen Vertreter tun. Mit Dank vor Gott, dem Geber aller Gaben, dürfen Sie auf ein reiches Lebenswerk als Ordenspriester und Theologe zurückschauen, der sich vor allem um die Erschließung des opus augustinianum hoch verdient gemacht hat. Ihre Begegnung mit dem hl. Augustinus und Ihre Auseinandersetzung mit diesem bedeutenden Kirchenvater hat hier im Bistum Würzburg begonnen: als Internatsschüler bei den Augustinern in Münnerstadt, als Student, Promovend und Dozent an unserer Alma Julia. Es ist ein Glücksfall für Würzburg als Universitätsstadt und für unser Bistum, dass Sie nach Ihrer Lehrtätigkeit in Gießen wieder in Ihre fränkische «zweite» Heimat zurückgekehrt sind.
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© ZAF  |
| Bischof Dr. Friedhelm Hofmann mit dem Jubilar Prof. Dr. Cornelius Mayer anlässlich der Überreichung des Faszikel 5/6 von Band 3 des «Augustinus-Lexikons» am 19. Mai 2009. |
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Mit der Gründung des «Zentrums für Augustinusforschung» und seiner Anbindung an die hiesige Universität können die Früchte Ihres reichen Schaffens den theologischen Diskurs und das interdisziplinäre Gespräch gerade am Wissenschaftsstandort Würzburg sehr bereichern. Die Wirkung, die von Ihnen und der Arbeit des ZAF ausgeht, reicht freilich weit über die Grenzen dieser Stadt hinaus. Durch die großen, von Ihnen initiierten Werke wird der hl. Augustinus als leidenschaftlicher Sucher nach der Wahrheit, als tiefgründiger und maßgeblicher Theologe, als spiritueller Wegbegleiter, als engagierter Seelsorger und Bischof, aber auch als Philosoph, Psychologe und Pädagoge einem großen Interessentenkreis erschlossen. Die Aktualität seines Denkens und seiner Erkenntnisse kann so für viele Menschen, nicht nur für Theologen, zum Wegweiser in einer oft orientierungslos gewordenen Zeit werden. Die besondere Verbundenheit zwischen Ihnen, dem Zentrum für Augustinusforschung, und dem Bistum Würzburg haben Sie erst vor kurzem dadurch bekundet, dass Sie mir den neuen, druckfrischen Faszikel des Augustinus-Lexikons persönlich überreicht haben. Sie haben mich dabei als «protector noster» bezeichnet und geehrt. Dafür danke ich Ihnen nochmals von Herzen. Diese Ehre nehme ich zugleich als weitere Verpflichtung an, auch in der Zukunft Ihre Forschungsarbeit zu unterstützen. Ich wünsche Ihnen Gottes Segen und noch viele fruchtbare Jahre für Ihre Arbeit. + Friedhelm Bischof von Würzburg
Verehrter Herr Professor, lieber Pater Cornelius, den Glück- und Segenswünschen unseres Bischofs möchte ich mich auch persönlich von Herzen anschließen. Als Offizial dieses Bistums freue ich mich besonders, dass Ihnen heute bei dieser Feierstunde ein neuer Sammelband überreicht wurde mit dem Titel: «Augustinus als Richter». Dass die «bona matrimonii», die auch im heutigen kirchlichen Eherecht noch von zentraler Bedeutung sind, auf den hl. Augustinus zurückgehen, war mir bewusst; weniger jedoch die richterliche Tätigkeit des hl. Augustinus als Bischof. Ganz besonders habe ich mich gefreut, im Ankündigungstext dieses neuen Sammelbandes zu lesen, dass die «audientia episcopalis» des Bischofs von Hippo in den Horizont seines engagierten pastoralen Wirkens eingeordnet wird. Dieses Verständnis der kirchlichen Rechtsprechung ist innerhalb und außerhalb der Kirche bisweilen verloren gegangen. Der neue Sammelband möge dem abhelfen. Ich werde ihn jedenfalls mit großem Interesse lesen. Lieber P. Cornelius, ich schließe, Ihnen angemessen, auf Latein: ad multos felicissimos et fecundissimos annos! Domkapitular Dr. Stefan Rambacher Offizial der Diözese Würzburg
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